Geschichte des American Football
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein rubgy-ähnliches Spiel in den Schulen und Universitäten Amerikas immer populärer. Zu dieser Zeit war kein einheitliches Regelwerk vorhanden, daher spielte jede Universität nach selbst geschaffenen Regeln.
Das entscheidende Ereignis in der Entwicklung des American Footballs ist eine Begegnung zwischen der Harvard Universität aus Boston und der McGill Universität aus Montreal. Im Jahre 1874 haben die Trainer beider Universitätsmannschaften ein Spiel zwischen ihren Teams vereinbart. Was sie nicht wußten: Die McGill Universität spielte Rugby, die Harvard Universität ein selbst entwickeltes Spiel, genannt Boston Game. Deshalb war dann die Überraschung beim Treffen beider Mannschaften groß. Man einigte sich dann: In der ersten Halbzeit wurde nach Harvard-Regeln, in der zweiten nach Rugby-Regeln gespielt. Die Spieler der Harvard Universität waren vom Rugby derart begeistert, daß sie sich entschlossen, ihr Boston-Game aufzugeben und sich ganz dem Rugby widmeten.
Weitere amerikanische Universitäten folgten und 1876 wurden bei einem Kongreß in Springfield, Massachusetts, die ersten Regeln für ein amerikanisches Rugby, genannt Rugby Football, niedergeschrieben.
1880 folgten nachstehende, wegweisende Regeländerungen: Die Mannschaften wurden von 15 auf 11 Spieler reduziert und die Idee des festen Ballbesitzes fand Einzug in den American Football. Bis zu diesem Tage wurde der Ball von beiden Mannschaften nach vorne getreten, bis ein Spieler ihn aufnehmen konnte, um ihn danach wieder nach vorne zu treten. Nun erhielt eine Mannschaft für insgesamt drei Versuche den Ballbesitz und mußte dabei fünf Yards zurücklegen. Schaffte sie dies nicht, erhielt der Gegner den Ball und mußte nun seinerseits fünf Yards mit drei Versuchen zurücklegen. Das Prinzip des American Football in seiner heutigen Form war geboren. Die Regeländerungen konnten jedoch eine zunehmende Brutalisierung des Spiels nicht verhindern.
Die Verletzungen nahmen zu und es gab sogar Todesfälle auf dem Spielfeld. Ein trauriger Rekord wurde im Jahr 1905 aufgestellt. Zweiunddreißig Spieler starben an den Verletzungen, die sie beim Football erlitten hatten. Wahrscheinlich wird aus diesem Grunde auch heute immer noch behauptet, daß American Football ein brutaler Sport ist. Präsident Theodore Roosevelt drohte, Football zu verbieten, falls das Spiel durch Regeländerungen nicht sicherer gemacht würde. Es folgte die Gründung der National Collegiate Athletic Association (NCAA) die ein neues Regelwerk erstellte, welches die Sicherheit der Spieler in den Vordergrund stellte. Dieses wird bis heute ständig überarbeitet, sobald sich im Spielverlauf Tendenzen feststellen lassen, die die Gesundheit der Spieler gefährden. Inzwischen ist American Football eine sichere Sportart geworden, was sich auch statistisch belegen lässt, steht unsere Sportart in der porzentualen Verletzungshäufigkeit deutlich hinter Fußball und Handball. Der Schutz des Spieler ist und bleibt vorrangiges Ziel aller im Football beteiligten Verbände.
1920 wurde die erste Profiliga National Football League (NFL) gegründet. Anfang der sechziger Jahre wurde Football die beliebteste Sportart in den USA und überflügelte Baseball. American Football wird inzwischen in Japan, Mexiko, Europa und in einer veränderten Form auch in Kanada gespielt. Inzwischen wird in fast allen Ländern West- und in einigen Osteuropas Football gespielt.
American Football Regeln
Vielen Eltern, Freunden, Geschwistern und Großeltern ist unser Sport ein Buch mit 7 Siegeln. Pfiff - kurzes gerumpel - wieder ein Pfiff und dann wieder Pause. Der ungeübte Europäer kann anfänglich mit American Football wenig anfangen. Strategie, Taktik und Sinn - erst wenn man das Spiel begriffen hat stellt man fest, wie komplex, pannend und anspruchsvoll Football ist. Damit Ihr Besuch im Sepp-Herberger-Stadion ein Erlebnis wird haben wir hier eine kleine Einführung ins Herz unseres Sports!
Das Spielfeld
Das Spielfeld hat eine Länge von 100 Metern und eine Breite von 50 Metern. Am Ende des Spielfelds befindet sich jeweils eine 10 Meter breite Endzone. Die Gesamtlänge beträgt somit 120 Meter. Am Ende des Spielfelds stehen in der Mitte die zwei Tore. Auf dem Spielfeld befinden sich alle 10 Meter Linien, um die Entfernung zur gegnerischen Endzone anzuzeigen, die so genannten Yardlines. An der Seite des Feldes sind die Teamzonen, in der sich die Spieler aufhalten müssen, die nicht auf dem Feld stehen.
Sinn und Zweck des Spiels
Beim American Football dreht sich alles um Raumgewinn und das Erreichen der Endzone der gegnerischen Mannschaft. Die angreifende Mannschaft (Offense) hat vier Versuche (Downs), um mindestens 10 Yards Raum gegen die verteidigende Mannschaft (Defense) zu erobern. Gelingt dies, erhält sie einen neuen ersten Versuch (1st Down) und damit vier weitere Versuche für wiederum 10 Yards zu überbrücken. Gelingt dies nicht, kommt das andere Team automatisch in Ballbesitz und es wechselt das Angriffsrecht. Ein Versuch endet dort, wo der Ballträger oder Passempfänger entweder durch einen Tackle zu Boden gebracht oder ins Aus gedrängt wurde. An dieser Stelle beginnt auch der nächste Versuch.
Damit Zuschauer und Teams erkennen können, wo die zu überbrückenden 10 Yards enden und der wievielte Versuch gespielt wird, gibt es die so genannte Chaincrew. Sie besteht aus 3 Leuten, die zwei mit einer 10 Yard langen Kette verbundenen Begrenzungspfosten und den Downmarker halten. Der Downmarker zeigt den Versuch an und steht immer an der Line of Scrimmage (LOS), also der gedachten Linie quer über das Feld, an der ein Spielzug beginnt und auf die der Schiedsrichter den Ball vor dem Start des Spielzugs platziert.
Das Ziel ist es, mit einem Touchdown (TD) zu punkten. Einen TD kann man im Football auf zwei Arten erzielen. 1. Ein Spieler trägt den Ball über die Goalline in die gegnerische Endzone oder 2. ein Spieler fängt den Ball in der gegnerischen Endzone. Einziger Unterschied: während es beim Tragen reicht, nur den Ball unter Kontrolle in die Endzone zu bringen, muss bei Fangen der Spieler mit beiden Füßen in der Endzone sein. Für einen Touchdown erhält man 6 Punkte und bekommt einen Zusatzversuch (Extra point) aus drei Yards Entfernung zur Goalline des Gegners. Der Ball kann dabei entweder durch die Torstangen gekickt werden, dafür gibt es 1 Punkt und heißt Point after Touchdown (PAT). Es kann aber auch versucht werden, den Ball wieder über die Goalline zu tragen oder in der Endzone zu fangen. Gelingt dies, gibt es 2 Punkte und man spricht von einer Two Point Conversion.
Eine weitere Möglichkeit für die Offense, Punkte zu erzielen ist ein Field Goal. Dabei wird der Ball ebenfalls durch die Torstangen gekickt und dafür gibt es 3 Punkte. Field Goals werden versucht, wenn das Erreichen eines neuen ersten Versuchs (1st Down) relativ aussichtslos erscheint, sich die Offense aber in einer Entfernung zu den Torstangen befindet, aus der ein Schuss durch die Stangen aussichtsreich ist.
Auch das verteidigende Team (Defense) kann Punkte erzielen, in dem sie den balltragenden Spieler der gegnerischen Mannschaft in dessen eigener Endzone zu Boden bringt. Dies ist ein Safety und gibt 2 Punkte. Die Defense kann aber auch einen Pass der Offense abfangen (Interception) oder einen von den angreifenden Spieler fallen gelassenen Ball (Fumble) aufnehmen und ihn ihrerseits in die Endzone tragen. Auch das ist ein Touchdown, der mit 6 Punkten und einem anschließenden Extra Point bewertet wird.
Ein Fumble entsteht, indem ein Angreifer den Ball fallen lässt. Dies ist generell die Situation bei Laufspielzügen. Bei Passspielzügen verhält sich dies etwas anders. Wird ein Wurf nicht gefangen und landet auf dem Boden spricht man von einem unvollständigen Pass (Incomplete Pass). Dieser kann nicht aufgenommen werden. Fängt hingegen ein Spieler einen Pass und hat Kontrolle über den Ball, dann wird er versuchen weiter Richtung Endzone des Gegners zu laufen. Verliert der Spieler bei seinem Lauf nach dem Catch den Ball ist dies wiederum ein Fumble, der durch die Defense (aber auch durch jeden anderen Spieler der Offense) aufgenommen werden und weiter getragen werden kann.
Nach dem Punktgewinn (Touch Down mit Extra Punkt oder Field Goal) eines Teams erfolgt wie bei Spielbeginn der Kickoff, bei dem der Ball von der eigenen 35-Yard-Linie so weit wie möglich in die Hälfte des Gegners gekickt wird. Dort wird er wenn möglich aufgenommen und zurück getragen. An der Stelle, an der der Ballträger gestoppt wird, beginnt der Angriff des Teams, das jetzt in Ballbesitz ist. D.h. auch nach dem Fangen des Balls beim Kick Off könnte der Ballträger den Ball verlieren und ein Spieler der gegnerischen Mannschaft den Ball erobern. In diesem Fall wäre die Mannschaft, die gerade eben noch gepunktet hat wieder in Ballbesitz und hat die Möglichkeit direkt noch mal zu punkten. Die Situation, dass durch eine Fumble oder eine Interception das Angriffrecht überraschend wechselt nennt man Turnover. In der Regel gewinnt die Mannschaft das Spiel, die mehr Turnovers erzwingt.
Ist es der Offense nach 3 Versuchen nicht gelungen, die 10 Yards zu überbrücken und erscheint es zu riskant, den Ball bei Misslingen des 4. Versuchs an dieser Stelle dem Gegner zu überlassen, entscheidet man sich für einen Punt einen Befreiungskick oder für ein Field Goal. Mit dem Punt kann man weder punkten noch Raumgewinn erzielen! Aber man bringt den Gegner in eine weitaus ungünstigere Position - da man mit einem Punt eine große Distanz überbrücken kann. Der Gegner erhält dort den Ball, wo dieser: 1. ins Aus gegangen ist 2. durch einen Spieler der puntenden Mannschaft berührt wurde 3. wo der Spieler des gegenerischen Teams, der den Ball aus der Luft oder vom Boden aufgenommen hat zu Boden gebracht wurde.
Ein Footballspiel ist in Viertel (Quarter) unterteilt, die jeweils 12 Minuten effektive Spielzeit (in der NFL 15 Minuten) lang sind. Die Unterbrechungen zwischen den einzelnen Spielzügen sorgen dafür, dass ein Spiel normalerweise zwischen 2 1/2 und 3 Stunden lang ist. Nach jedem Quarter werden die Seiten gewechselt. Zwei Quarter sind eine Halbzeit. Nach Beendigung der ersten Halbzeit gibt es eine Pause.
Die Mannschaften
Jedes Team hat 11 Spieler auf dem Feld. Sie können nach jedem Spielzug beliebig ausgewechselt werden. Der große Unterschied zu anderen Sportarten ist, dass die Aufgabenverteilung im American Football wesentlich strikter ist als in anderen Sportarten. Taktik und Strategie spielen eine große Rolle. Da nach jedem Down ein neuer Spielzug erfolgt, der in einer kurzen Pause geplant wird, ist der Einfluss von Trainern auf das Spiel wesentlich größer als in den traditionellen europäischen Mannschaftssportarten. Der Trainer gibt in dieser kurzen Pause den Spielzug über vereinbarte Signale an einen Spieler des Teams. Dabei kann er aus einer Menge von oft über hundert unterschiedlichen Spielzügen und Variationen auswählen, die alle Spieler auswendig kennen müssen.
Die körperlichen Voraussetzungen sind auf jeder Position unterschiedlich und sind abhängig von der taktischen und strategischen Aufgabe. Linemen (die Spieler, di sich an der LOS beim Ball direkt gegenüber stehen) brauchen Kraft und Gewicht - ihre Aufgabe ist es den Quarterback (QB = Spielmacher) beim Pass zu schützen oder den Weg für Laufspiele frei zu räumen. Receiver (WR) und Cornerbacks (CB) müssen schnell und wendig sein - während die WR fangen sind die CB die Spieler, die die WR daran hindern sollen. Die Running Backs (RB) hingegen brauchen viel Kraft in den Beinen, müssen aber auch schnell und wendig sein, um kleinste Lücken nutzen zu können für den Lauf.
Vor jedem Spielzug stellen sich die Spieler an der Line of Scrimmage auf, die Defense auf die einen, die Offense auf der anderen Seite. Der Ball liegt auf der LOS, von wo der Center ihn aufnimmt und an den Quarterback übergibt (Snap). Die exakte Position jedes einzelnen Spielers wird zum einen von den Regeln, zum anderen vom geplanten Spielzug bestimmt.
Die Regeln besagen z.B., dass in der Offense immer mindestens fünf Offense-Line-Spieler auf dem Feld stehen müssen. Damit die Schiedsrichter dies überprüfen können, müssen die Offense-Line-Spieler Nummern zwischen 50 und 79 tragen. Diese müssen direkt an der Line of Scrimmage (LOS) stehen und dürfen keinen Pass. Zudem müssen immer sieben Spieler an der LOS stehen.
Die Offense
Der Quarterback ist der Spielmacher und wichtigste Spieler auf dem Feld. Er teilt den anderen Spielern den geplanten Spielzug mit, setzt die Taktik des Coaches/Offense Coordinators auf dem Spielfeld um und leitet die Spielzüge durch seine Kommandos (Counts) ein. Entweder übergibt er den Ball an einen Ballträger (Running Back), wirft ihn auf einen Passempfänger (Wide Receiver) oder läuft selbst mit dem Ball.
Der Running Back erhält den Ball vom Quarterback durch Übergabe oder einen kurzen Pass. Er versucht, mit dem Ball so weit wie möglich in Richtung der gegnerischen Endzone zu laufen. Ein Full Back ist ein meist etwas schwerere/kräftigere Running Back, der als Vorblocker für den Ball tragenden Tail Back eingesetzt wird oder auch selbst den Ball tragen kann (meistens bei Läufen über eine kurze Distanz).
Der Wide Receiver läuft eine vorher abgesprochene Route zu einer bestimmten Position und versucht, den Pass des Quarterbacks zu fangen. Nach dem Fang kann er mit dem Ball weiter laufen. Wide Receiver sind wie ihre Gegenspieler, die Cornerbacks, meist sehr schnelle und wendige Spieler, die natürlich auch gut fangen können müssen.
Der Tight End stellt sich neben der Offense-Line auf und wird entweder als Blocker oder als Receiver eingesetzt. Er ist oft ein großer, athletischer Typ, der als Passempfänger über kurze Distanzen eingesetzt wird.
Die Offensive Linemen sind meist die schwergewichtigsten Spieler des Teams. Sie sollen den Quarterback vor der gegnerischen Defense schützen, um ihm möglichst viel Zeit für das Werfen eines Passes zu geben. Bei Laufspielzügen muss die O-Line dem Running Back Lücken schaffen, damit er möglichst viel Raumgewinn erzielen kann.
Die Defense
Die Defensive Backs sind die Rückraumverteidiger. Zu ihnen gehören die Corner Backs, die außen gegenüber den Wide Receivern aufgestellt werden und die Safeties (Free Safety und Strong Safety), die im Backfield stehen. Die Defensive Backs sollen die Receiver beim Passfang stören und den Fang verhindern, helfen aber auch bei der Laufverteidigung mit aus.
Die Linebacker sind die vielseitigsten Abwehrspieler und müssen schnell, athletisch und taktisch variabel sein. Sie decken entweder einzelne Spieler oder verteidigen eine Zone. Sie müssen gegen den Lauf und gegen den Pass verteidigen können.
Die Defensive Line ebenso aus Schwergewichten bestehend wie die O-Line soll die Offense schon beim Spielaufbau stören. Die D-Liner sollen den Quarterback unter Druck setzen und am Passwurf hindern oder den Running Back frühzeitig stoppen.
Special Teams
Die Special Teams sind besondere Units, die beim Kickoff, beim Punt und beim Field Goal auf das Feld kommen. Hier herrschen im Gegensatz zum normalen Spielzug gesonderte Regeln. Während der Kickoff nach Punkten oder zum Spielauftakt nach 10-Yards ein sog. freier Ball ist und von jedem Spieler aufgenommen werden kann, ist der Punt kein freier Ball. Durch den Punt (meist im 4 Versuch, s.o.) gibt eine Mannschaft freiwillig das Angriffsrecht auf und versucht aber mittels Punt, möglichst viel Raum zwischen Ball und eigener Endzone zu bringen. Berührt ein Verteidiger jedoch den Ball ohne diesen zu kontrollieren, kann sich die Offense den Ball wieder sichern und bleibt dann im Angriffsrecht.
Der Kicker ist für die Field Goals zuständig. Dabei wird der Ball vom Center gesnapt (zwischen seinen Beinen ca. 7 Yards nach hinten geworfen), vom Holder gefangen und auf den Boden gestellt und gehalten. Den stehenden Ball schießt der Kicker durch die Torstangen. Außerdem schießt er den Ball beim Kickoff in die gegnerische Hälfte.
Der Punter bekommt den Ball vom Center mittels eines Long Snaps zugeworfen, fängt ihn auf und schießt ihn dann aus der Luft nach vorn. Je länger der Ball in der Luft ist, desto eher können seine Teamkollegen beim Ballfänger sein und den Return verhindern bzw. stoppen.
Der Kick und Punt Returner fängt den Ball nach einem Kick oder Punt auf und versucht, den Ball möglichst weit nach vorn zu tragen. Meist sind es wendige, kleine und wieselflinke Spieler, die diesen Job übernehmen. Sie müssen aber auch harte Hits einstecken können, da die Gegner mit großer Geschwindigkeit frontal auf ihn zu laufen, um ihn zu stoppen.
Schiedsrichter
Auch wenn es beim American Football hoch her geht und es immer etwas den Anschein hat, jeder könnte machen was er möchte - das Regelwerk des Football ist nahezu 300 Seiten stark. Football ist eine Kontaktsportart - aber nicht brutal. Und jede Action von Spielern finden in einem eng gesteckten Rahmen statt.
Um dies sicher zu stellen, befinden sich auf dem Platz mind. vier max. sieben Schiedsrichter Herren/Damen in den schwarz/weiß gestreiften Hemden und weißen Hosen. Sie haben unterschiedliche Aufgaben. Entscheidungsgewalt hat nur der Referee oder White Head (Hauptschiedsrichter), zu erkennen an der weißen Mütze, die anderen tragen schwarz.
Wird ein Foul erkannt, wirft der Schiedsrichter eine gelbe Flagge (Flag). Nach Beendigung des Spielzuges erklärt er dem Referee, was er gesehen hat. Der White Head verhängt die Strafe (Raumverlust, etc.) und gibt sie in Form von Handzeichen an die Zuschauer weiter.
Es gibt unterschiedlich schwere Fouls, die mit 5, 10 oder 15 Yard Raumverlust bestraft werden. Bei manchen Fouls verliert die Offense auch noch einen Versuch. Bei besonders schweren Vergehen kann ein einzelner Spieler zusätzlich vom Platz gestellt (ejected) werden. Somit wird im Football bei Verstößen generell die geammte Mannschaft bestraft - erst in Ausnahmefällen der einzelne Spieler. Ein Grund warum der Teamgedanke im Football entscheidend ist.